WAS IST KRANKHEIT?

... über Leidenswege und Entwicklungsmöglichkeiten...

 

 

 

Krankheit allgemein

Laut Definition beschreibt Krankheit die Störung eines Organs, der Psyche oder des gesamten Organismus. Verschiedene gleichzeitig auftretende Symptome (Krankheitsmerkmale) werden als Syndrom bezeichnet. Und wenn bestimmte Symptome oder Syndrome einer gemeinsamen Ursache (z.B. Virus) zugeordnet werden können, spricht man von einer spezifischen Krankheit.

 

Mit Sicherheit ist der Krankheitsbegriff auch immer abhängig vom subjektiven Empfinden und Leiden des Betroffenen. Für einige Menschen stellt eine recht drastische Befindlichkeitsstörung kein Problem dar, sie leben gut damit. Für andere Menschen sind bereits recht unscheinbare Symptome ein Grund dafür, einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen. Dies zeigt, dass der Begriff der Krankheit sehr unterschiedlich empfunden wird und ganz besonders durch das Leiden und die persönliche Empfindung des Patienten definiert wird.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden bestimmte Symptome, Syndrome und Ursachen die gleichzeitig auftreten zu spezifischen Krankheiten zusammengefügt. Das Symptom bekam einen Namen. Dem Symptom oder Syndrom einen Namen zu geben, hat den Vorteil, dass man ab diesem Moment mit bestimmten Therapieverfahren gegen das Problem vorgehen kann. Wird also aufgrund von Fieber, anhaltendem Husten und Auswurf eine Bronchitis festgestellt, kann diese gezielt mit darauf zugeschnittenen Medikamenten behandelt werden. Einige Krankheitsbilder sind hier relativ leicht zu diagnostizieren, andere lassen sich schwerer diagnostizieren. So läuft es im Praxisalltag so ab, dass ein Krankheitsbild anhand einer Symptomenliste festgestellt wird. Sind z.B. fünf eindeutige Symptome von zehn möglichen Symptomen vorhanden, so geht man davon aus, dass dieses Krankheitsbild auch vorliegt. Unspezifische Symptome oder nur leicht vorhandene Symptome, die ein spezifisches Krankheitsbild in der Diagnose unterstützen können, werden hier oftmals fehldiagnostiziert, bzw. einem Krankheitsbild zugeordnet, das eigentlich gar nicht besteht. Schwieriger wird es dann noch, wenn keine eindeutige körperliche oder seelische Ursache zu finden ist. Hier wird dann oftmals der Stress als Auslöser angenommen und die passende Diagnose wäre eine psychosomatische Störung.


In der heutigen Schulmedizin wird noch immer sehr stark zwischen körperlicher und seelischer Krankheitsursache unterschieden. Physische und psychische Krankheiten, die einen körperlichen Hintergrund haben, werden auf körperlicher Ebene behandelt, um das Symptom oder Syndrom zu lindern. Psychische Krankheiten werden mittels Psychotherapie und Psychopharmaka behandelt. Körperliche Erkrankungen, bei denen eine körperliche Diagnose festgestellt wird, aber ein seelischer Hintergrund besteht, werden im Bereich der Psychosomatik eingeordnet.

 

Was aber, wenn alle Krankheitsbilder,

Syndrome und Symptome einen seelischen

Hintergrund haben?  


 

Krankheit aus ganzheitlicher Sicht

Alternative Therapien betrachten Symptome in einem ganzheitlicheren Licht. Hier geht es nicht mehr alleine darum, die körperlichen Ursachen mittels Medikamenten auszumerzen, sondern vielmehr darum, Körper, Seele und Geist als Einheit zu betrachten und den Menschen mit seinen spezifischen Problemen zu behandeln. Ein gesunder Mensch wird als heil angesehen. Heil sein bedeutet nichts anderes als ganz sein. Liegt also jetzt ein Symptom vor, das den Menschen belastet, dann wird diesem Menschen etwas Wichtiges fehlen, was das heil sein verhindert.


Die Frage lautet also:

Was fehlt einem kranken Menschen?


Der menschliche Körper ist kein eigenständiges Wesen, das unabhängig von unserer Seele agiert. Er ist äußerlichen Beeinflussungen nicht schutzlos ausgeliefert. Unser Körper ist vielmehr ein Spiegel unseres Innenlebens, unserer Gefühle und Gedanken. Wenn wir innerlich im Gleichgewicht sind, dann ist auch unser Körper im Gleichgewicht. Viren, genetische Veranlagungen und sämtliche äußerliche Faktoren können unserem Körper nichts anhaben, solange unsere Seele heil ist. In diesem Fall ist der Körper eine Festung des Wohlbefindens. Gibt es allerdings seelische Themen, die unbewusst oder bewusst aufbrechen, dann reagiert in vielen Fällen auch der Körper auf diese Veränderung. Die Symptome und Syndrome, die dabei zu Tage treten, erscheinen hier ebenfalls nicht rein zufällig. Jedes betroffene Organ und jeder einzelne Körperteil spiegelt hier symbolisch das jeweilige Seelenthema wider. So kann der Rücken z.B. für Aufrichtigkeit im Leben stehen und der Bereich der Augen für das Thema des Sehens. Wenn man Krankheit aus ganzheitlicher Sicht betrachtet, so wäre es klug, seine eigenen Symptome genau zu erforschen und zu überprüfen:


Was genau passiert da gerade in meinem Körper?

Was macht das Symptom?

Was will mir mein Körper mit diesem Problem sagen?

 

Die Antwort darauf ist auch gleichzeitig das seelische Thema des Menschen. Unsere Krankheiten zeigen uns immer genau, was uns fehlt. Es handelt sich hierbei um innere Probleme, ein Ungleichgewicht der Seele. Der Psychiater C.G. Jung bezeichnete dieses Ungleichgewicht der Seele als „Schattenthemen“. Ein Schatten ist ein verdrängter Anteil der Persönlichkeit, der zur Ganzheit, also zum Heil sein wichtig ist, aber nicht gelebt wird. Was uns zur Gesundung fehlt, ist also immer der Schatten. Ein Schatten ist all das, was wir im Außen und an uns selbst ablehnen. Es sind eigene Seelenanteile, die wir aufgrund von Verletzungen und Schuld nicht mehr annehmen möchten und aus diesem Grund verdrängen. Jedes Problem, jedes körperliche und seelische Symptom basiert auf dieser Grundlage. Durch Beobachtung unseres Körpers und unserer eigenen Abwehr sind wir bereits in der Lage zu erkennen, was unser Symptom hervorgerufen haben könnte. Eine ganzheitliche Therapie, die Körper, Seele und Geist in eine Behandlung einbezieht, wird also immer schauen, was dem Menschen fehlt, und versuchen, dieses fehlende Puzzleteil wieder bewusst zu machen und ins Alltagsleben zu integrieren. Wenn dieses gelingt, können Körper, Seele und Geist wieder ins Gleichgewicht bringen und eine Linderung des Symptoms oder Heilung kann erfolgen. 

 

Unheilbare Krankheiten

In der Schulmedizin wird immer wieder von unheilbaren Krankheiten gesprochen. Der Patient bekommt aufgrund von bestimmten Symptomen oder einem Syndrom eine Diagnose und gleichzeitig den Stempel „unheilbar“. Persönlich halte ich diese Aussage für falsch und äußerst schwerwiegend für den betroffenen Menschen. Eine Heilung wird sich bei der Feststellung des Arztes auf „unheilbar“ automatisch schwieriger gestalten, da sich Körper, Geist und Seele darauf einstellen, dass eine Heilung ja sowieso nicht möglich ist. Sicherlich gibt es Krankheiten, die aufgrund ihrer Schwere oder generellen Erfahrungswerte in der schulmedizinischen Behandlung nur eine geringe Chance auf vollständige Genesung haben. Allerdings kennt jeder Mensch auch die Geschichten und Erfahrungsberichte von sogenannten Spontanheilungen. Die Frage lautet: Was ist bei diesen Menschen passiert? Die meisten Menschen, die eine Heilung von einer unheilbaren Krankheit erlebt haben, berichten, dass sich etwas Grundliegendes in ihrem Leben verändert hat. Oftmals sind es seelische Prozesse, d.h., dass sie sich mit sich selbst auseinandergesetzt haben, ihr bisheriges Leben hinterfragt haben und alte Verhaltensmuster ausgemerzt haben. Häufig verändern diese Menschen aufgrund der Erkenntnis über alte Muster, die sie unbewusst belastet haben, ihr gesamtes Leben. Das Ergebnis ist eine bewusstere und ausgeglichene Lebensweise.

Wenn man Krankheit aus ganzheitlicher Sicht betrachtet und Körper, Seele und Geist als Einheit ansieht, dann wird schnell klar, dass es keine unheilbaren Krankheiten geben kann. Physische und psychische Symptome sind immer Ausdruck eines individuellen Seelenthemas, was sich über das Symptom ein Gehör verschaffen möchte. Geht das Seelenthema in die Heilung, dann geht auch gleichzeitig die Erkrankung in die Heilung. Wird der Schatten ins Licht gehoben und wieder in Demut angenommen, dann kann Heilung für alle Krankheiten die Folge sein. Ich möchte mit dieser Darstellung von Krankheit keine Wunderheilungen anpreisen. Jede ganzheitliche Therapie ist auch immer davon abhängig, inwieweit sich ein Mensch seinen eigenen verdrängten Lebensthemen stellen kann und möchte. Ich möchte vielmehr darauf hinweisen, dass der Begriff „unheilbar“ nicht mit einem ganzheitlichen Bild des Menschen vereinbar ist. Neben der schulmedizinischen Behandlung von Symptomen ist es also immer auch sinnvoll, seine Probleme in einer alternativen Therapie zu beleuchten und somit die Hintergründe seiner Lebensthemen zu erkennen und zu erlösen. 

 

 


Katrin Biewer-Guttbier

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

 

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Katrin Biewer-Guttbier Reinkarnationstherapeutin

Kein Symptom entsteht rein zufällig! Es gibt immer seelische Hintergründe, die im Schatten liegen und uns scheinbar nicht zugängig sind. Unsere Umwelt ist ein Abbild unseres Seelenlebens. Und hin und wieder können sich Türen öffnen, die vorher vielleicht im Verborgenen lagen. 

Weitere Methoden:

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© Katrin Biewer-Guttbier